Tagesseminar Basel 02.02.2019

07.02.2019
Nicola Good

Ein weiterer Tagesanlass mit Christina und ca. 900 Teilnehmenden ist gerade vorüber.

Er begann mit etwa 20 Minuten Verspätung. Dies nahm Christina zum Anlass, uns daran zu erinnern, wie wichtig Spontaneität und Flexibilität sind. Dass wir in einer sehr zeitvernarrten Gesellschaft leben und dass wir dazu neigen, eine «Krise zu bekommen», wenn etwas 4 Minuten später als geplant ist» - statt zu erkennen, dass uns da gerade Zeit geschenkt wird und wir diese nutzen könnten, um unsere Aufmerksamkeit mal auf uns selbst und unser Inneres zu richten. Uns mit uns selbst zu beschäftigen, statt mit unserem Verstand ständig mit der Anhäufung von Fakten und Zahlen beschäftigt zu sein. Sie betonte die Kostbarkeit der Momente «wo wir stattdessen mal ins Gefühl kommen und etwas spüren».

Denn wir brauchen nicht mehr Informationen, denn «wenn wir alle Informationen nehmen, die wir schon haben, dann hat jeder in jedem Moment alles, was er braucht.»

An dieser Stelle sei auch angemerkt, dass uns immer wieder einmal, nebst den 90% berührten, berührenden und dankbaren Rückmeldungen, solche erreichen, in denen darüber geklagt wird, dass «nichts Neues gesagt wurde».

Hierzu möchte Christina sagen, dass sie eigentlich in ihren Seminaren zwei Hauptanliegen hat:

  1. den Teilnehmern nahezubringen, dass sie so viel mehr sind und bewirken können, als sie derzeit wissen und

  2. dass wir alle aufgefordert sind, statt mehr Informationen sammeln zu wollen, jetzt zu handeln, ins Tun zu gehen, denn nicht eine einzelne Person oder gar Christina selbst werden die Veränderung bringen, sondern nur wir alle gemeinsam. Und diese Veränderung ist dringend nötig.

Nun einige Ausschnitte aus dem Vortrag von Christina an diesem Tag:

«Neulich habe ich auf Twitter gelesen, dass jemand geschrieben hatte, er brauche jetzt nichts mehr zu tun, denn er habe jetzt Christina von Dreien entdeckt.

Kein Mensch auf dieser Welt rettet die Welt! Ich rette hier nicht die Welt! Es sind die Menschen, als Masse, die die Welt retten. Die Welt wird sich nicht ändern, weil ihr jemandem hinterherrennt.

Ihr könnt jedem zuhören, ob mir oder anderen- bleibt einfach immer kritisch. Ich bin dankbar dafür, dass mir Menschen zuhören, aber ich gebe nur Impulse. Aber handeln müsst ihr selbst. Folgt auch mir nicht blind – und egal, wem: Denkt selbst!

Niemand kann euch alle eure Fragen beantworten. Solange ihr im Aussen sucht, könnt ihr dort immer Impulse bekommen, aber ihr müsst diese integrieren. Viele von euch wissen viel in der Theorie, aber es braucht seine Zeit, bis ihr es integriert habt.

Die wenigsten Dinge ändern sich von heute auf morgen. Es ist wirklich wichtig, dass ihr einfach mal anfangt. Ob das jetzt 10 Jahre dauert oder 80, ist nicht so wichtig - fangt einfach an!

Ihr habt schon so viele Inkarnationen gehabt- ob das jetzt noch 1000 Jahre braucht, das macht nichts. Fangt einfach an!

Die häufigste Ausrede ist «ich habe keine Zeit». Wenn ihr dasitzt und findet «es muss sich was ändern» und ihr tut nichts dafür…

Ihr habt eine Prioritätenliste und wenn ihr die von oben nach unten abarbeitet – ja, wenn das, was sich ändern soll, unten steht, dann bleibt tatsächlich keine Zeit mehr dafür!»

***

«Unser Wirtschaftssystem existiert nur noch, weil es Krieg gibt. Nur deshalb gibt es auch noch Krieg. Die wollen gar nicht, dass das aufhört.

Die sind wie Kinder im Sandkasten, sie werfen sich gegenseitig Sand an.

Aber es ist unsere Verantwortung, ihnen zu helfen, damit aufzuhören. Man kann sich einfach mit einem Schild, auf dem «Liebe» draufsteht, neben den Sandkasten stellen.

Irgendwann merkt einer vom Sandkasten, dass Sand anwerfen keine Lösung ist. Und sieht dann die Schilder, auf denen «Liebe» steht.

Solange unsere Politiker noch im Sandkasten spielen, ist es unsere Verantwortung, das aufrechtzuerhalten. Irgendwann kommen sie dann und sagen: «So dumm gelaufen. Können wir bitte auch mitmachen?»

Wir sollten die Reife haben, zu vergeben. Denn wir haben alle schon so viel Blödsinn gemacht. Wir neigen dazu, immer zu fragen, wer schuld ist. Und statt immer Schuldige zu suchen, sollten wir anfangen, aufzuräumen. Wenn z.B. bei einer Ölplattform Öl ausläuft und das Meer verseucht, dann wird diskutiert, wer jetzt schuld ist. Und in dieser Zeit läuft das Öl weiter aus.

Es ist wie mit einem Gummiboot, das sinkt. Die einen sitzen am Rand und merken das, machen aber nichts. Es ist, als ob die, die das Zeug in der Hand halten, um das Boot zu flicken, in der Mitte sitzen und nur darüber diskutieren, wer das Boot kaputt gemacht hat.

Vielleicht sollte man lieber mal das Loch im Boot flicken.»

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«Wenn wir aufwachen und merken, um was es geht, werden wir das überall, an jedem Ort, hinbringen. Nirgendwo gibt es eine so komplette Vollnarkose wie hier auf diesem Planeten. Die Vollnarkose besteht eigentlich darin, dass wir denken, wir sind vom Göttlichen getrennt. Und es geht eigentlich darum, uns wieder zu verbinden. Also, nicht wirklich verbinden, es ist mehr wie ein Kabel entdecken, das eigentlich schon gelegt ist.

Ihr wart nie getrennt.

Ihr habt alle eine Seele, die ist vor Urzeiten mal aus der Quelle gesprungen. Diese Seele führt jetzt unser Leben. Ihr seid eure Seele, also seid ihr göttliche Wesen.

Zu diesem Göttlichen gehört dazu, dass unsere Gedanken unser Leben erschaffen, dass wir eine geistige Führung haben oder Chakren. Und all diese Dinge packen nicht ihre Koffer und verreisen, nur, weil ihr sagt «ich sehe das nicht».

Wir sind schon so lange hier- und die Menschheit existiert immer noch! Wir haben so schlimme Dinge erlebt. Die Menschheit hat so viele Dinge hinter sich, Weltkriege, Hunger, Atombomben, da werden wir die Zukunft auch überleben.

Ich bin nämlich trotzdem sicher, dass die Welt besser wird. Solange die Menschheit den Wunsch in sich trägt, dass die Welt sich bessert, wird die Welt auch besser werden.

Es gibt nichts Stärkeres als ein Wunsch, der aus dem Herzen kommt. Und wenn sich viele Menschen zusammentun, die das Gleiche wünschen und tun, wird sich etwas verändern.»

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Optimist werden ist aus meiner Sicht sinnvoll. Wir sehen dann einen Sinn im Leben. Dann haben wir auch den Wunsch, etwas zu ändern. Wenn ihr einen Sinn hinter den Dingen seht, dann habt ihr auch die Ansicht, dass die Dinge besser werden können.

Die Welt kann sich nur zum Guten ändern, wenn die Menschen Hoffnung und Zuversicht haben.

Wenn ihr jetzt die Zeitung aufmacht und überall nur Schlimmes steht – dann wisst einfach, dass es überall, wo es etwas Dunkles gibt, auch etwas Helles geben muss. Wir können bewusst nach all diesen hellen Dingen Ausschau halten.»

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«Wenn ihr mit Menschen über spirituelle Dinge redet oder darüber, ob es eine Seele gibt und nicht einfach über so Alltagsdinge sprecht, und ihr merkt, dass das gar nicht ankommt, dann ist es Energieverschwendung, wenn ihr diese Person überzeugen wollt. Das geht nicht.

Trotzdem war die Zeit, die ihr mit dieser Person verbracht habt, nicht umsonst. Denn irgendwann wird das wie ein Same mal aufgehen. Irgendwann wird die Person im Unterbewussten oder bewussten merken: »Oh, das hab ich ja schon mal gehört, da war doch mal was!»

Dann habt ihr der Person schon geholfen.»

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«Solange wir noch nicht komplett eins sind mit unserem Ursprung, wird immer ein Teil von uns eine individuelle Wahrheit sein.

Zeit ist wie Wahrheit etwas Individuelles. Wir haben zwar so etwas wie einen Zeitstrom. Wenn ihr aber etwas unglaublich langweilig findet, geht die Zeit nur sehr, sehr langsam vorbei. Wenn euch etwas Freude macht, geht sie schnell vorbei.

Je nachdem, in welcher Schwingung ihr euch befindet, empfindet ihr die Zeit anders.

Auch, wenn ihr ein Problem habt, entscheidet allein eure Schwingung, ob es ein Problem ist. Wenn eure Schwingung hoch ist, dann habt ihr ein weniger grosses Problem mit dem Problem.

Entspannt euch einfach hinein.

Wenn ihr merkt, dass ein Problem sich auflöst, tut es das oft nicht, weil das Problem sich geändert hat, sondern weil IHR euch geändert habt.

Probleme an sich gibt es nicht, das ist Ansichtssache.

Und wenn ihr mal eines habt und keinen Plan habt, wie es weitergehen soll, dann denkt einfach daran, dass alles so geschieht, wie es geschehen soll oder nicht geschehen soll. Lasst einfach mal los und lasst das Universum spielen. Die spielen genial! Nehmt den Druck von euch, immer eine Lösung finden zu müssen.»

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«Die alte Energie hat damit zu tun, dass alles langsam geht und kompliziert ist. Ich mag keine komplizierten Dinge. Die neue Energie geht einfach, schneller und mit mehr Leichtigkeit.»

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«Unsere geistige Führung funktioniert wie ein Navi. Wenn ihr nicht darauf achtet und einfach weiterfahrt, heisst es: «Route wird neu berechnet». Dann zieht die geistige Führung eben Plan B oder C oder D hervor.

Solange ein Mensch bereit ist, seinen Weg zu gehen, den seine Seele möchte, gibt es immer einen Weg und ihr erreicht immer euer Ziel. Vielleicht macht ihr Umwege oder der Reifen geht kaputt oder die Wege werden etwas seltsam – es funktioniert immer irgendwie, solange ihr WOLLT. Wenn ihr natürlich am Strassenrand sitzt, kann das Navi nichts machen.»

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«Wir haben vergessen, dass jede Struktur, die wir als Menschen geschaffen haben, nur eine gewisse Lebensdauer hat.

Wir brauchen Strukturen, die sich ständig weiterentwickeln. Auch in der Schule. Es gibt auch nicht das «einzig wahre Schulkonzept». Jedes Kind braucht etwas anderes. Wir brauchen auch das Vertrauen in unsere Kinder. Wir müssen die Führung, die das Kind natürlich mitbringt, bestehen lassen.

Wir brauchen zwar auch Lehrer, die neu denken, aber wir brauchen auch die Eltern, die so sind. Es nützt nichts, wenn die Kinder in einer freien Schule sind und die Eltern denken im Quadrat.»

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«Das mit dem Glücklichsein, bei Erwachsenen und bei Kindern – also, es gibt Erwachsene, die glücklich sein können, aber eben nicht alle.

Es ist so wichtig, gerade in einer Welt, die immer etwas verrückter wird, dass wir vielleicht nur 10 Minuten am Tag Dinge tun, die uns glücklich machen. Golf spielen…es können die sinnlosesten Dinge sein!

Wir müssen uns dafür auch nicht immer erklären. Wir dürfen einfach auch «Ja» oder «nein» sagen, ohne Erklärung.

Und alles, was euch Freude macht, euch Spass macht, und wenn es eine Viertelstunde im Kreis rumlaufen ist – macht es!

Ihr müsst das ja auch niemandem erzählen, wenn ihr nicht wollt. Ihr habt ja alle noch dieses Kind in euch. Das ist ja immer noch da, und es ist nicht verboten, es leben zu lassen.

Wenn ihr in euren Herzenskern geht, - dort habt ihr keine Probleme. Lebt euer Leben, wie IHR es wollt. Euer Herz ist dann glücklich, wenn ihr euch selbst seid.

Das ist das Wichtigste in dieser Zeit: Dass ihr herausfindet, was euer Herz möchte und wer ihr selbst seid.»

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Jeder von uns hat einen inneren Wert. Dem ist es egal, wie wir aussehen, wie alt wie sind, was für einen Beruf wir haben, wie wir heissen. Dieser innere Wert ist völlig unabhängig von allem, was ihr je getan habt, er ist einfach. Dieser innerer Wert ist riesig und undefinierbar und der geht nicht weg. Der wird nicht kleiner. Der ist immer da, egal, in welcher Lebenslage.

Jeder, der euch sagt, ihr seid nichts wert, hat nicht recht.»

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«Wenn ihr etwas tut, macht es, weil IHR es wollt und nicht, weil jemand anderes es will. Ja, es braucht vielleicht Mut und vielleicht etwas Verrücktheit und etwas Risikobereitschaft. Aber ihr braucht vor allem Mut. Denn wenn ihr die Dinge jetzt nicht ändert, dann werdet ihr Mut brauchen für das, was kommt. Also, ihr braucht ihn so oder so.»

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«Es gibt Leute, die sagen, es hat sich nichts geändert, nichts ist besser geworden.

Aber vor 80 Jahren wäre ein Tag wie dieser mit so vielen Leuten gar nicht möglich gewesen. Da wäre vielleicht eine Person oder ein paar wenige gekommen. Und schaut mal, was schon alles an Gutem und an Entwicklung stattgefunden hat.

Der Grund, warum wir so schnell aufwachen, ist der, dass wir als göttliche Wesen gekommen sind, die aktuell eine Menschenform haben.

«Wir sind alle göttliche Wesen, die eine Erfahrung als Mensch machen und nicht Menschen, die zu göttlichen Wesen werden»

Es ist etwas anderes, zu etwas Neuem zu werden oder sich an etwas zurückzuerinnern. Denn ihr wisst ja eigentlich, was ihr seid.»

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«Wir kommen zum Schluss und ich frage mich, wie viel von dem, was ich gesagt habe, in einer Viertelstunde noch präsent ist. Wir haben alle viele Theorien im Kopf.

Wir sind die Zukunft der Erde. Wenn wir zu dem werden, was wir uns wünschen für die Zukunft, dann sind wir das einfach. Dann reden wir auch nicht mehr darüber.

Wir haben eine Verantwortung der Erde gegenüber, auch denen gegenüber, die vor uns da waren und eine Veränderung vorbereitet haben und auch dem Universum gegenüber.»

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«Immer, wenn jemand etwas sagt, geht es weniger darum, was physisch gesagt wurde, sondern um das Energetische. Ja – und Reden ist gut, aber ich bin der Meinung, dass man auch zu viel und zu lange reden kann – es ist Zeit, zu handeln.»