Tagesseminar Erding 28.10.2018

02.11.2018
Nicola Good

Ein weiteres Tagesseminar liegt hinter uns. Es fühlte sich ganz besonders «rund» an, Christina sprach in einem stetigen und  wunderschönen Fluss über die Themen der Mitverantwortung, die wir für alles tragen , was auf der Erde geschieht; über Veränderung und das Wagnis, sich selbst zu sein, über die Liebe der Erde zu uns und die Hilfe aus den feinstofflichen Bereichen und auch über den grossen Wert jedes einzelnen und das Wunder des Mensch-seins.

Ausführlich und klar sprach sie vor der Mittagspause über das Thema Schule und was für sie der Auftrag der Schule in der neuen Zeit sein soll.  Diesen Teil, der aufgezeichnet wurde, wird es schon bald als Youtube Beitrag zu sehen geben.

Insgesamt ein sehr eindrücklicher Tag mit einer wunderschönen Atmosphäre.

Und wie immer habe ich hier einige Auszüge aus Christinas Vortrag zusammengestellt.

 

Veränderung und Verantwortung

Wenn Wir eine Veränderung wollen in der Welt, dann brauchen wir eine Gesellschaft, die herzbasiert ist. Denn Krieg kommt ja nicht aus dem Herzen.

Alles, was auf der Welt geschieht, hat mit uns zu tun. Denn wir sind alle miteinander verbunden. Wir haben eine Mitverantwortung für die Erde und was auf ihr geschieht.  Alles, was wir denken, fühlen und tun geht ja ins kollektive Menschheitsfeld.

Wenn wir eine Veränderung möchten in der Welt, dann fängt diese Veränderung in uns an. Denn wenn wir eine Gesellschaft verändern wollen, dann müssen WIR uns verändern. Denn die Gesellschaft besteht ja aus lauter einzelnen Menschen. Die Lösung für eine friedliche Welt, das sind wir. Es kommt nicht Jesus vom Himmel, klatscht in die Hände und macht das einfach. Das macht er nicht.

Jemand hat mal gesagt: «Wir sind die, auf die wir gewartet haben» (Alice Walker, 1978, Anm. N.G.) es gibt diejenigen Menschen, die Impulse setzen und den Weg zeigen und diejenigen, die sie aufnehmen und sie umsetzen. Das müssen wir selbst tun.

 W

enn man Menschen fragt, warum sie sich so oder so verhalten und die Person antwortet: »Ich hatte das oder das Erlebnis» oder «Ich hatte eine schwere Kindheit», dann ist das eine Ausrede. Denn ihr SEID nicht eure Vergangenheit. Die Vergangenheit ist zwar da, aber WIR entscheiden in jedem Moment, wie wir damit umgehen. Das ist unsere Verantwortung.

Entspannung

Das, was in unserer Gesellschaft am meisten gebraucht werden kann, ist Entspannung. Diese Gesellschaft ist auf Druck aufgebaut. Und wir sind die Einzigen, die das ändern können. Denn unser Leben gehört uns.

Wenn ich im Zug fahre und der hat 4 Minuten Verspätung, dann gibt es Leute, die reagieren, als würde die Welt untergehen…ich mag es ja auch, wenn die Züge pünktlich sind, wir brauchen das für unsere Abläufe, dass wir uns auf die «Zeit» verlassen können. Aber wenn wir die Dinge nicht verändern können, dann können wir uns da hinein-entspannen und dann sieht die Welt gleich ganz anders aus. Wie unsere Welt aussieht, hängt immer von uns ab. Wir formen und beeinflussen sie durch die Brille, durch die wir schauen. Es können zwei Menschen auf der gleichen Bank sitzen und die Welt ganz unterschiedlich anschauen. Der eine hat eine schwarze Brille auf und sieht alles negativ und der andere eine gelbe, der sieht die Dinge positiv.

Die Welt, die wir haben möchten, die entsteht nur dann, wenn wir aus uns selbst heraus sagen: «Ich möchte etwas anders haben». Jemand hat mal gesagt «sei die Veränderung, die du in der Welt sehen möchtest» (Mahatma Gandhi, Anm. N.G.) Das ist ja der Schlüssel!

Der Anfang ist immer, dass wir uns selbst hinterfragen, mit uns selbst arbeiten. Aber nicht todernst - es braucht Leichtigkeit!

Nur, weil Jemand als erwachsen bezeichnet wird, muss er sich nicht so verhalten… 

Die Erde

Die Erde lebt ja: sie hat Gedanken und Gefühle und der wichtigste Punkt:  Sie weiss, was wir auf ihr machen - sie merkt das! Und wenn wir bedenken, dass wir schon Jahrhunderte lang Dinge tun, die ihr schaden, dann hat, dass wir auf ihr leben können, mit Liebe zu tun. …Die Erde liebt uns! Das vergessen wir immer.

Und wenn Naturkatastrophen kommen, sagt sie damit: »Schaut mal, ich bin noch hier!»

Auch, dass die Erde noch lebt, ist nicht selbstverständlich und dass wir Menschen noch leben, auch nicht – das ist alles ein Wunder! Die Erde, die Nahrung, das Wasser, die Luft…alles ist vergiftet und wir leben immer noch!

Mensch sein bedeutet jetzt gerade, Alzheimer zu haben. Wir haben so tief vergessen, dass wir sogar vergessen, dass wir vergessen haben. Wir haben vergessen und wissen nicht mal mehr, was!

Mensch sein bedeutet aber auch, dass wir bewusst oder unbewusst den Wunsch haben, hier zu sein. Die Erde und wir Menschen leben in relativ seltsamen Verhältnissen – aber wir leben! Eure Existenz hat einen solchen Wert, ihr könnt euch das gar nicht vorstellen!

Schon so oft stand die Menschheit vor der Auslöschung. Es gab immer wieder Menschen und Wesen, die dafür gesorgt haben, dass das nicht geschah. Es gab immer so viel Unterstützung aus den feinstofflichen Welten – wir können uns das gar nicht vorstellen. Die brauchen so viel Geduld, und die sind immer noch da.

Das Universum verschwendet keine Energie. Wenn es findet, es lohnt sich, bei der Menschheit so viel Energie reinzustecken, dann heisst das etwas. Die Wichtigkeit und die Einzigartigkeit der Menschheit können wir gar nicht erfassen. Wir sind mehr als nur von Alzheimer befallene Seelen! Wir wären eigentlich die Hüter der Erde und wir haben es ein wenig verschlafen- aber wir erwachen ja gerade!

Geschenkseelen

Das hier ist wie in einem Theater. Dort gibt es 2 Kassen: An der einen bekommt man ein Zuschauer-Ticket und bei der anderen ein Schauspieler-Ticket.

Ich weiss nicht, wie es bei der Kasse war, wo man Zuschauer-Tickets bekommen konnte. Aber bei der Kasse, wo ich angestanden bin…also man kann sagen, wir waren da alle ein wenig verrückt.

Es gab dann einen Türsteher, der schaute, dass niemand ohne Ticket reinkam. Irgendwann merkte er, dass es Seelen gab, die hatten kleine, rote Geschenkpäckchen. Irgendwann hat der Türsteher die, die ein Geschenk hatten, einfach reingelassen, ohne Schlange stehen. Und die mit den Geschenken, die hatten immer eine Rolle auf der Theaterbühne, die aus dem Durchschnitt fiel.

Die, die Geschenke hatten, haben sie ausgepackt und weitergeschenkt und das war ganz wunderbar!

Es gibt aber nicht einfach Seelen, die ein Geschenk haben und die anderen nicht. Es gibt einfach die Seelen, die WISSEN, dass sie eines haben und andere wissen es einfach nicht.

Erkenntnis

Bei der Ansage hat Emmanuel vorhin gesagt, dass ihr vielleicht Dinge hören werdet, die ihr noch nie gehört habt – das stimmt eigentlich nicht. Ihr wisst es und es wird nur wieder ausgegraben. Wenn ihr ein Aha – Erlebnis habt, dann hat das nur indirekt mit mir zu tun. Dass ihr etwas erkennt, hat mit euch zu tun.

Ja, die Wahrscheinlichkeit besteht, dass heute hier jemand erleuchtet rausläuft. Aber das habt ihr euch selbst zu verdanken.

Es gibt zwei Säulen. Die eine heisst:
«Ich komme an ein Seminar wegen der Person.»

Die zweite heisst:
«Ich komme an ein Seminar wegen der Infos.»

Die beiden Säulen sind miteinander gekoppelt, ja. Aber schaut, dass die zweite Säule höher ist!

Wir brauchen keine Lehrer und Gurus mehr. Das war früher so. Wir brauchen einfach Menschen, die uns Impulse geben.

Anders sein

Die Gesellschaft sagt immer «wie man`s macht». Aber seid einfach, wie ihr seid. Und die, die das gut finden, die bleiben. Und die anderen, die braucht ihr nicht. So viele Menschen haben eine Maske auf. Es ist so wichtig, das zu leben, was die Seele will und nicht das, was die Gesellschaft will.

Es gibt einen Spruch: «Alle sollen individuell sein – aber wehe,  jemand ist anders!»

Wir brauchen die Menschen, die anders handeln. Die wenigsten Dinge sind in Stein gemeisselt. Die wenigsten Dinge sind wirklich festgelegt. Und diese Dinge können wir ändern – mit unserem veränderten Verhalten.

Irgendwann tritt jemand, der von einer neuen Idee gehört hat, nach vorne. Am Anfang sind diese Menschen noch alleine. Aber dann, wenn es der richtige Zeitpunkt ist, kommen Hunderte und Tausende, und sie sind freiwillig da – dann können Veränderungen geschehen.

Veränderungen geschehen dann, wenn ganz viele Menschen sich gleichzeitig in die gleiche Richtung bewegen.

Wenn wir eine gute Zukunft wollen, brauchen wir eine Ausrichtung, die auf Lösungen aus ist. Wir müssen auch über uns selbst lachen können, mit Humor mit Dingen umgehen! Solche Erfahrungen können wir nur als Mensch machen. Das ist einmalig, nutzt das!

Schule

Die Schule erzieht keine Querdenker. Was ihr dort lernt, habt ihr als Grundbaustein dabei und das formt euer Weltbild. Man bildet Kinder und Jugendliche immer noch so aus, dass eine Meinung, die in einem Schulbuch steht, das auch noch veraltet ist, richtig sei. So ist es sehr schwierig, Veränderung zu erreichen.

Die Erkenntnisse, die wir heute als wissenschaftliche Erkenntnisse haben, galten früher als unmöglich. Diese Erkenntnisse konnten sich nur entwickeln, weil jemand aus dem Denken, was in der Schule gelehrt wird, ausgebrochen ist.

Es wird nicht gelehrt, wie Information, die geliefert wird, hinterfragt werden kann.

Lehrer machen einen hervorragenden Job. Sie sind aber nicht allwissend. Es wird aber von ihnen erwartet, dass sie alles wissen.

In meiner Schule sagte ein Lehrer : «die Schule soll euch auf das Leben vorbereiten»

Was aber fehlt, sind Inhalte, wie «Wie gehe ich mit einem Konflikt um?» Mir ist ein Mensch lieb, der vielleicht nichts von Geometrie versteht, aber weiss, wie man friedlich mit anderen zusammenlebt.

Die wichtigsten Dinge, die ich gelernt habe, da hatte ich keine Schule. Wir brauchen Schulen, die sich auf die Kinder einlassen. Die Schule sollte sich den Kindern anpassen und nicht umgekehrt. Wenn wir bei den Kindern das selbständige Denken verhindern, zerstören wir ein Fundament unserer Gesellschaft.

Wenn Kinder die Schule schwänzen, dann liegt das Problem nicht bei den Kindern, sondern bei der Schule.

Wenn Kinder nicht mehr mitmachen, dann muss man denen nicht ADHS anhängen, sondern man muss in Betracht ziehen, dass sich das menschliche Gesamtbewusstsein weiterentwickelt und die alten Systeme nicht mehr passen.

Spiritualität

Es gibt viele, die sagen : «Ich bin schon seit 20 Jahren auf dem Weg». Wenn diese Person 50 Jahre alt ist, dann ist sie seit 50 Jahren auf dem Weg!. Es ist, als würde Spiritualität vom Leben getrennt. Leben ist immer Entwicklung, auch bevor bewusst feinstoffliche Aspekte mit einbezogen werden. Nur, weil jemand nicht an Chakren glaubt, heisst das nicht, dass er keine hat. Auch dein Schutzengel läuft nicht weg, weil du nicht an ihn glaubst. Die sind sehr loyal…

Wenn ein Mensch in seinem Leben lernt, Selbstliebe zu haben, dann ist das auch Bewusstseinsentwicklung und das ist immer auch spirituelle Entwicklung. Das hat nichts mit Engeln oder Buddha - Statuen zu tun. Es gibt Menschen, die denken, nur, wenn sie von oben bis unten weiss angezogen sind, seien sie spirituell. Spiritualität ist keine Religion und hat keine Einschränkungen.

Unsere ursprüngliche Natur ist komplett offen. Aber wir haben gelernt, alles zu schubladisieren. Die Urnatur von Spiritualität kannst du nicht erlernen. Du kannst nicht etwas erlernen, was du schon bist.

Da sind wir wieder beim Punkt, dass wir uns hinterfragen: «Ist das , was ich denke, noch aktuell?»

Wir denken, ohne zu wissen, was wir denken. Wir denken ständig, aber wir haben verlernt, uns zuzuhören.

 

Lösungen

Wenn wir mit unserem Bewusstsein komplett fokussiert sind, nehmen wir alles, was ausserhalb dieser Fokussierung liegt, nicht mehr wahr. Wenn Menschen nach einer Lösung suchen und sie finden keine, dann ist das deshalb, weil sie eine Idee haben, wie die Lösung aussehen sollte. Dann finden sie die Lösung nicht, weil sie sie nicht erkennen.

Eigentlich gibt es keine Probleme. Eigentlich sind alles nur Situationen. Oft ist es nur aus unserer Sicht ein Problem. Für jemand anderen nicht. Man kann Probleme nicht auf derselben Ebene lösen, auf der sie entstanden sind. Wir sind oft so verstrickt in das Problem, dass wir keine Möglichkeit finden für eine Lösung.

Ein Beispiel: Stellt euch ein Hochhaus vor.

Im dritten Stock ist Krieg und es brennt da. Wenn wir versuchen, da durchzugehen, sehen wir keine Lösung. Wenn wir aber die Treppe hochgehen in den 4. Stock, dann finden wir da vielleicht einen überdimensionierten Feuerlöscher. Dann haben wir die Lösung.

Das ist dann ein Perspektivenwechsel. Das bedeutet, ein anderes Schwingungsniveau anzunehmen. Wenn unsere Schwingung steigt, erhöht sich unser Bewusstsein und wir haben Zugang zu anderen Ebenen.

Im Herz sein

Wir können viele Dinge tun, um unsere Schwingung zu erhöhen. Aber der Hauptpunkt ist es, im Herz zu sein. Wenn wir im Herz sind, erhöht sich unsere Schwingung automatisch. Wir müssen dann nicht denken «Schwingungs-erhöhung, Schwingungs-erhöhung,…» denn wir SIND es dann. Wenn wir es noch nicht GEWORDEN sind, dann müssen wir immer daran denken, das zu machen oder zu werden. Dann, wenn wir es noch nicht SIND, fragen wir uns: «Sind wir es, sind wir es noch nicht?»

Alle wichtigen Dinge laufen unbewusst: Herzschlag, Atmung etc. Das SIND wir. Wenn wir Herz geworden sind, dann sind wir das automatisch, es IST einfach.

Schöpferkraft

Je höher deine Schwingung ist, desto schneller tritt das, was du in deinen Gedanken hast, in dein Leben.

Wir haben eine Schöpferkraft, die wir selbst unterschätzen. Obwohl wir nicht daran glauben, wirkt sie ja doch die ganze Zeit. Sie wirkt immer.

Wertvoll sein

Beurteilt den Wert, Mensch zu sein, nicht nur anhand von dem, was nicht gut läuft. Ihr könnt einfach auf einem Stuhl sitzen, nichts tun oder Gedichte schreiben und niemand kennt euch…euer Wert besteht darin, göttlich zu sein. Das ist schon alles. Der Wert von jedem einzelnen ist gleich gross und der innere Wert ist etwas, das unantastbar ist.

Niemand im Universum kann euer Leben, was ihr jetzt gerade lebt, besser leben als ihr selbst. Das Universum verschwendet keine Energie. Niemand könnte eure Aufgaben, euer Leben besser machen als ihr selbst. Sonst würde es derzeit eine andere Seele tun. Ist aber nicht der Fall.

Seid einfach das, was ihr seid. Ihr müsst niemandem beweisen, dass ihr gut seid. Ihr habt einen inneren Wert, der ist unübertrumpfbar. Lasst euch dieses Wissen nicht nehmen!

Keine Aufgabe ist wichtiger als eine andere. Keine Aufgabe kann ohne andere ausgeführt werden. Wir brauchen einander.

Ich spreche jetzt hier. Das ginge nicht, wenn ihr nicht gewählt hättet, es zu eurer Aufgabe zu machen, zuzuhören.

Es braucht die, die Impulse setzen und die, die es umsetzen.

Je dunkler etwas ist, desto heller muss irgendwo etwas anderes sein.